Regattabericht Weltmeisterschaften Racice (CZE)

Kurzbericht:

Nach den Europameisterschaften in München haben wir uns sehr intensiv auf die Weltmeisterschaften vorbereitet und konnten mit einem Positionswechsel innerhalb unseres Bootes (ich sitze neu auf Position 3) das Boot noch schneller machen. Unser ambitioniertes Ziel war die Teilnahme im A-Finale.

Im Vorlauf sind wir schon auf sehr starke Nationen gestossen, konnten uns aber hinter Polen und der Ukraine auf dem 3. Rang platzieren und mussten uns somit über den Hoffnungslauf für die Viertelfinals qualifizieren. Mit einem perfekten Start und einer starken Leistung wäre uns im Hoffnungslauf beinahe ein Start-Ziel-Sieg gelungen. Auf dem letzten Rennabschnitt holten die Franzosen nochmals Anlauf und sie verwiesen um 0,06 Sekunden auf den zweiten Rang. Trotzdem qualifizierten wir uns mit diesem starken Rennen für den Halbfinal vom Donnerstag. Im Halbfinal sind wir mit einem schnellen Start und mit einer hohen Schlagzahl gut ins Rennen gestartet und konnten uns eine Weile hinter Italien positionieren.  Auf der zweiten Streckenhälfte sind dann aber die Ukraine, Grossbritannien, Estland und Norwegen an uns vorbeigezogen und verwiesen uns auf den 6. Rang und somit die Teilnahme im B-Final.

Mit einem raschen Start sind wir gut in den B-Final gestartet und wir konnten uns bis zur Streckenhälfte (1000 m) auf Position 3 halten, konnten aber die erforderliche Leistung nicht bis ins Ziel abrufen und nach Ukraine sind auch Frankreich, Litauen und Norwegen an uns vorbeigezogen. Wir belegten somit den 11. WM-Rang.

Highlight:

In allen Rennen schnell gestartet und bis zur Streckenhälfte mit den grossen Rudernationen auf Augenhöhe. Als jüngstes Boot in dieser Kategorie den 11. Platz an den Weltmeisterschaften in einer sehr starken Konkurrenz! Eine wichtige und wertvolle Erfahrung auf meinem weiteren Weg an die Olympischen Spiele in Paris.

Lowlight:

Mein Ziel, den Einzug in den A-Final verpasst.

Zu wenig Power auf der zweiten Streckenhälfte um der staken Konkurrenz Parole zu bieten

Ausblick:

Wir haben nun 2 Wochen offizielle Trainings-Pause und beginnen Mitte Oktober bereits wieder mit der Vorbereitung für die Saison 2023. Auch mein Studium an der Uni Luzern ist nach einer längeren Sommerpause wieder gestartet.

Schlussbericht von SWISSROWING

Renn-Video (ab 2h43min43sec)

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