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Regattabericht Weltcup 1 Sevilla, Spanien

Kurzbericht:

Der erste Weltcup der Saison führte uns nach Sevilla. Für mich das erste Mal in der spanischen Stadt, und die Vorfreude war gross. Nach drei intensiven Trainingswochen in Österreich fühlten wir uns bereit für den Saisonauftakt.

Im Vorlauf lieferten Raphi und ich direkt ein starkes Rennen ab. Wir gingen von Beginn weg an die Spitze und lieferten uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Lokalmatadoren aus Spanien. Knapp hinter den Spaniern überquerten wir die Ziellinie als Zweite und qualifizierten uns direkt für das Halbfinal.

Das Halbfinal war gespickt mit starker Konkurrenz aus den Niederlanden, Spanien, Belgien, Frankreich und Tschechien. Wir kamen gut aus den Startblöcken und hielten uns nach 500m auf dem dritten Rang, knapp hinter den Niederlanden und Spanien. Bis 1500m verteidigten wir diesen Platz und damit die direkte Qualifikation für den A-Final. Auf den letzten 500m legte Belgien jedoch einen Endspurt hin, dem wir nichts mehr entgegensetzen konnten. Wir ruderten mit dem 4. Rang am Final vorbei. Die Enttäuschung war gross.

Am Sonntag galt es, den Kopf oben zu behalten und im B-Final um die Ränge 7 bis 12 zu kämpfen. Wir wollten dieses Rennen gewinnen und zeigen, dass wir ins A-Final gehören. Lange sah es gut aus: Wir lagen bis 1500m dicht hinter dem Boot aus Portugal auf dem zweiten Rang. Auf den letzten 500m zogen Frankreich, Tschechien und Deutschland an uns vorbei und wir konnten den Bootspeed nicht halten. Wir beendeten das Rennen auf dem 5. Platz im B-Final, was dem Gesamtrang 11 entspricht.

Das Resultat ist enttäuschend. Aber wir wissen, dass wir es besser können, und wir werden alles daran setzen, um am Heimweltcup in Luzern wieder im Final dabei zu sein und vorne mitzufahren.

Highlight:

Sevilla ist eine wunderschöne Stadt und die Regattaatmosphäre war besonders. Viele Familienmitglieder und Fans sind angereist, um uns anzufeuern. Das hat uns sehr berührt und gab uns enorm viel Energie. Auch der Vorlauf war ein positives Zeichen: Wir wissen, dass das Potenzial vorhanden ist.

Lowlight:

​Der verpasste Finaleinzug im Halbfinal auf den letzten 500m war der bitterste Moment des Wochenendes. Auch im B-Final fehlte uns auf der Schlussrunde die entscheidende Kraft, um vorne zu bleiben. Der 11. Rang entspricht nicht unserem Anspruch.

Ausblick:

Den Weltcup 2 in Plovdiv werden wir nicht bestreiten. Stattdessen konzentrieren wir uns vollständig auf die Vorbereitung für den Heimweltcup Ende Juni am Rotsee in Luzern. Dort wollen wir mit Vollgas angreifen, in den A-Final einziehen und zeigen, was in uns steckt. Ich freue mich riesig auf das Rennen und auf die Unterstützung vom Ufer!

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Resultat WC1Sevilla.png
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